
Die Suppe heisst Kalapurca und wird mit einem gluehnd heissen Vulkanstein serviert, deshlab blubbert sie ganz fuerchterlich. Eine bolivianische Spezialitaet, die mir allerdings in der Erinnerung schwer im Magen liegt. Am naechsten Tag, dem Tag der Rueckfahrt nach La Paz, hat es mich schwer getroffen: Mir war uebel, ich hatte Durchfall und auch noch Kopfschmerzen und wusste jetzt gar nicht mehr, ob es die Suppe ist, oder die Hoehenkrankheit. Wahrscheinlich beides.

Deshalb habe ich auch die Indianerband verpasst, die auf der Rueckfahrt fuer uns gespielt hat. Da lag ich beim Bischof im Bett und hab die Hoehenkrankheit einfach ausgeschlafen.

Zum Abschluss noch ein kleines Schmankerl vom Hexenmarkt in La Paz (Google Earth): Lamafoeten, die man in Bolivien zur Hauseinweihung braucht. Was damit genau angestellt wird, weiss ich nicht - moechte ich auch gar nicht wissen.
Jetzt geht es weiter nach Cajamarca in die Goldminen. Wir haben drei Stunden gebraucht, um den Hinflug zu buchen. Hier ist Ferienzeit und alle wollen in den heissen Quellen von Cajamarca baden, scheint mir. Gluecklicherweise haben wir noch zwei Plaetze ergattert - ueber die Rueckreise mussen wir dann nochmal nachdenken. Bis jetzt sind alle Fluege diese Woche ausgebucht.

2 Kommentare:
Ja Gutn Tach auch mal - also ich weiß nicht: Vielleicht solltest Du einfach mal den Vulkanstein vorher aus der Suppe nehmen. Ist nur son Gedanke.
Oder war es Dir wichtig, ins Bett vom Bischof zu kommen?
Ist nur ne Frage.
Gruß
aus der Wildnis des Lerchenbergs
Auch wenn Du es nicht glaubst, aber ich lag wirklich im Bett vom Bischof und um es hier, da man die Dinge im 10. Stock ja gerne ganz genau nimmt, präzise zu machen: ohne Bischof. Der war ja bei der Indio-Band. Ist doch klar.
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